Die Konzernverantwortungsinitiative wird voraussichtlich in der Sommersession im Juni vom Parlament zu Ende beraten. Filmvorführungen und Standaktionen sind zwar im Moment nicht durchführbar. Stattdessen ruft die Kampagnenleitung zu individuellem Engagement auf und lanciert eine zweite Fahnen-Aktion.

 

Man kann sich auch während der Coronakrise für die Konzernverantwortungsinitiative engagieren. Gerade jetzt sind viele Menschen zu Fuss in ihrem Quartier unterwegs – zum Beispiel um einkaufen zu gehen – und achten stärker auf ihre Umgebung. Deshalb eignen sich die Fahnen «Konzernverantwortungsinitiative JA» aktuell besonders gut, um für das Anliegen zu sensibilisieren. Nun können jederzeit kostenlos neue Fahnen in zwei Grössen bestellt werden. Es ist gerade im Vorfeld der Sommersession der eidgenössischen Räte wichtig, nochmals sichtbar zu machen, dass die Initiative breite Unterstützung geniesst.

 

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne wie Glencore Flüsse vergiften oder Menschen von ihrem Land vertreiben, sollen sie dafür geradestehen. Die Initiative gründet auf zwei zentralen Anliegen der biblischen Botschaft und des christlichen Glaubens: Bewahrung der Schöpfung und Nächstenliebe. Darum unterstützen auch zahlreiche Kirchen und christliche Organisationen, unter anderen auch die Partner der AKU, die Initiative.